Die Geschichte der Pfarrkirche
Im Jahre 1279 kamen Benediktinermönche aus dem Kloster Rott am Inn mit Siedlern aus Tirol und
begannen mit der Rodung im Waldgebiet zwischen Arber, Osser und Zwercheck.
Eine erste Dorfkapelle ist bereits auf einer Karte vom ersten Drittel des 17. Jahrhunderts zu sehen,
der Anbau einer Kirche an das Wohnhaus Frisch ist für das Jahr 1691 verzeichnet – geweiht der
Hl. Walburga. Der Beschluß zum Bau der heutigen Kirche wurde 1873 gefaßt.
Am 14.07.1883 wurde die neue Kirche von H. H. Bischof Ignatius von Senestrey aus Regensburg
zu Ehren der Hl. Walburga geweiht.
In der Nacht vom 9. zum 10.1.1959 fiel die Pfarrkirche den Flammen zum Opfer. Am Turmteil der
Kirche brach der Brand aus, der mit Schnelligkeit um sich griff und bald den ganzen Kirchenraum
erfaßte. Priester und Volk von Lohberg flehten bei Gott und Menschen um Hilfe beim Wiederaufbau
der Pfarrkirche.
Am 21.11.1959 erlebte die Pfarrgemeinde Lohberg die erste Weihe ihrer unter großen Opfern wiedererrichteten Kirche und die Glockenweihe durch H. H. Josef Dietl. Unter Pfarrer Andreas
Kirmaier mußte die Kirche im Sommer 1974 innen getüncht werden.
Als im September 1982 der neue Pfarrer Ambros Trummer seinen Einzug in Lohberg hielt, stand
das „Hundertjährige” vor der Tür. Zum Jubiläumspfarrfest im Jahr 1984 strahlte die Pfarrkirche in
„einem neuen äußeren Kleid”.
Ausstattung
Der Altarraum mit Volksaltar in Form eines Schiffes wird von einem Sternenhimmel überspannt.
Der Hochaltar mit Tabernakel ist neuromanisch. Die Kirchenpatronin im Fenster erkennt man am
Bischofsstab und dem Ölfläschchen. Lohberger Kirchenladen
„Fairweilen” für mehr Gerechtigkeit – Faire Preise für Produkte aus armen Ländern
„Das Herrichten des Kirchenladens war eine beispielhafte Leistung aller Beteiligten” lobte Pfarrer
Ambros Trummer bei der Segnung der vom Pfarrgemeinderat initiierten Einrichtung das
Engagement und den Einsatzwillen der Freiwilligen. Die Produzenten in den Südländern haben die
Unterstützung bitter nötig. Deshalb ist es nur recht und billig, faire Preise für deren Erzeugnisse zu
verlangen und ihnen den erlösten Umsatz vollständig auszuhändigen.
Im Sommer 2007 wurde der Kellerraum des Pfarrhofs zu einem attraktiven Laden gewandelt,
der einlädt zum „fairweilen” im doppelten Sinne des Wortes. 13 ehrenamtliche Helferinnen teilen
sich den Arbeitsaufwand und opfern gerne ihre Freizeit.
Der sogenannte Kirchenladen hat das ganze Jahr über Sonderaktivitäten zu bieten.
Ins Rampenlicht rückte das Team das einjährige Bestehen. Fest eingebürgert hat sich das
Mittwochsfrühstück, das die Hausfrauen inzwischen als liebgewonnene Gewohnheit nicht mehr
missen möchten.
Natürlich hat der Kirchenladen beim Christkindlmarkt seine Pforten geöffnet. Der Raum ist zwar
„klein, aber oho”. Eine weitere Besonderheit: „Der Kirchenladen ist eine weihnachtsmannfreie
Zone” gibt das Verkaufsteam Auskunft. Was ist darunter zu verstehen? Ganz einfach, dass es
eben nur „echte” Nikoläuse und keine Weihnachtsmänner zu kaufen gibt. Auf die Vorbereitung
auf das Hochfest zugeschnitten ist die gesamte Palette von Kalendern, die Gewürze für die
Weihnachtsbäckerei, Geschenkkörbe, Geschenkeverpackservice, Windlichter für Rorate usw.
Schon etwas stolz ist das Team, dass es auch hochwertige regionale Produkte vermarktet,
angefangen von den Marmeladen und Likören des Obst- und Gartenbauvereins über den Honig
von Maria Seidl bis zu den Holzarbeiten von Maxi und Johannes Seidl aus Oberhaiderberg. Kontakt:
Katholisches Pfarramt Lam
Pfarrer Ambros Trummer
Marktplatz 13
93462 Lam
Telefon: 09943 / 1257 und 902476
Fax: 09943 / 905114 nach oben | drucken