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19. Oktober 2011 Lehrgang für Atemschutzgeräteträger
Eine Feuerwehrfrau und 14 Feuerwehrmänner unterzogen sich vom 10. bis 19. Oktober der Schulung für Atemschutzgeräteträger gemäß den Feuerwehrdienstvorschriften, die die FFW Thürnstein/Schrenkenthal erstmals in der neuen Feuerwache ausrichtete. Mit sieben Absolventen stellte die Gastgeberwehr die meisten Prüflinge. Die weiteren Anwärter stammten aus den Wehren Lam (2), Arrach (1), Lohberg (3) und Haibühl (2). Beim Abschlussabend am Mittwoch im Floriansstüberl der Thürnsteiner Wehr bedankte sich Kreisbrandmeister Josef Pritzl, stellvertretend für Kreisbrandrat Johann Weber und Kreisbrandinspektor Michael Stahl, für die Mitwirkung der Feuerwehrkameraden. „Ihr habt Verantwortung übernommen und werdet sie auch bei Einsätzen übernehmen müssen“, machte die Führungskraft bewusst. „Die Atemschutzgeräteträger gehören zur Elite der Feuerwehr“, unterstrich der Redner. Sie müssen eine Top-Ausbildung haben und körperliche Fitness aufweisen. Dies sei mit der Schulung allein noch nicht erreicht. „Die Qualifikation muss sich der einzelne verdienen und erarbeiten, indem er konsequent am Ball bleibt“, verdeutlichte der Kreisbrandmeister. Alle Absolventen sollten stets ein Augenmerk auf ihre körperliche Konstitution legen und sich stetig weiterbilden. „Von eurer umsichtigen Vorgehensweise hängt in Zukunft euer Leben, das der Kameraden und der Verletzten ab“, stellte der Redner die Verantwortung dieses „Jobs“ heraus. Josef Pritzl bedankte sich im Namen der Feuerwehrführungskräfte und der Bürger herzlich für die Bereitschaft der Dienstleistenden. Ein Vergelt`s Gott widmete der KBM Lehrgangsleiter Georg Kleber - ein Urgestein der Feuerwehr Furth im Wald in der Abteilung Atemschutz. „Obwohl er demnächst die Feuerwehrrente erreichen wird, stellt er sich als Ausbilder weiterhin zur Verfügung“, wie Josef Pritzl erfahren hatte. Ein Dankeschön galt ebenso den beiden „Ausbilder-Kollegen“ Hermann Plötz und Josef Schwägerl sowie der FFW Thürnstein für die Organisation in den Räumen der neuen Feuerwache. Der Lehrgang war bereits Anfang des Jahres angesetzt, musste aber wegen Terminüberschneidungen verschoben werden. Josef Pritzl zollte Kommandant Konrad Kellner und seiner Mannschaft Anerkennung für die vorbildliche Betreuung. Lehrgangsleiter Georg Kleber wies daraufhin, dass im Herbst im Inspektionsbereich gleich zwei Atemschutzlehrgänge abgehalten werden. Er habe sich für den Bereich Lam entschieden, weil ihm dieser besonders am Herzen liege. Mit der Unterstützung seitens der „Hausherrn“ war er sehr zufrieden. Es habe alles vorbildlich geklappt, auch die Zusammenarbeit mit den zwei Assistenten, die hoffentlich in seine Fußstapfen treten werden. „Die Lehrgangsteilnehmer verhielten sich diszipliniert, ruhig und lernbereit“, so der Leiter, der seinen Schützlingen wenig Einsätze und viele Übungen wünschte. „Diese Schulung ist die Grundschule des Atemschutzes“, betonte der Further. Es sei absolute Vorsicht geboten, wenn die Absolventen zu einem Ernstfall gerufen werden. „Das ist oberste Priorität. Euer Leben ist gefährdet“, machte der Insider bewusst, der die Truppe noch zur Leistungsprüfung im kommenden Frühjahr in Tschechien einlud. Josef Pritzl händigte daraufhin die Lehrgangszeugnisse aus, die von der anerkannten Ausbildungsstätte für Atemschutzgeräteträger im Landkreis Cham, der Feuerwehr Furth im Wald, ausgestellt wurden. Der Kreisbrandmeister freute sich besonders über die Teilnahme der jungen Feuerwehrfrau, vor dem Hintergrund einer stetig steigenden Frauenquote.
14. Oktober 2011 Flughelferübung in Roth
28. September 2011 Leistungsabzeichen der 14. THL-Gruppe
„Es gab absolut nichts zu beanstanden“, lobte Kreisbrandinspektor Michael Stahl die 14. Formation der FFW Thürnstein/Schrenkenthal, die sich am Mittwoch abend der Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung unterzog. Der junge Trupp musste erstmals nach der neu erarbeiteten Richtlinie, die seit 2010 in Kraft ist, arbeiten. Diese unterscheidet sich von der bisherigen Fassung dadurch, dass das Einschreiten realistischer ist, weil ein Unfallfahrzeug mit einer verletzten Person im Spiel ist. Vor dem Einschreiten der Bergung mussten die Beteiligten noch Truppmannaufgaben lösen. Das Schiedsrichterteam gab übereinstimmend ein ausgezeichnetes Urteil über den Prüfungsverlauf ab. Nach einer vorausgegangenen Ausbildung durch die Kommandanten Konrad Kellner und Andreas Koller von der Thürnsteiner Wehr sowie Aktivenchef Martin Dachs von der FFW Lohberg stellten sich acht Anwärter den Anforderungen der Stufe eins. Zeitmesser und Kommandant Konrad Kellner: „Ihr habt eine tolle Zeit vorgelegt - seid fast schon geflogen. Dies kommt daher, dass jeder Handgriff saß, was sich letztlich in der Zeit niederschlägt“, schlussfolgerte er. Sein besonderer Dank galt Martin Dachs für die Bereitstellung der Gerätschaften und die Mithilfe bei der Ausbildung. „Die Kameraden werden bei Einsätzen immer mehr gefordert. Deshalb muss der Aufbau blind funktionieren, alles andere ist dann Erfahrung und Fingerspitzengefühl“, so der Redner. Wenn in einer Gemeinde eine der zwei Wehren über eine THL-Ausrüstung verfügt, können beide damit ausbilden. „Dies klappt in vielen Gemeinden, aber bei euch besonders gut“, attestierte Michael Stahl. Die Abzeichenempfänger der 14. Gruppe waren: Gruppenführer Matthias Kleppel, Maschinist Markus Menacher, Angriffstruppführer Florian Multerer, Angriffstruppmann Josef Wendl, Wassertruppführer Andreas Kuchler, Wassertruppmann Martin Multerer, Schlauchtruppführer Christian Koller, Schlauchtruppmann Michael Koller und Melder Stefan Lohberger.
3. September 2011 Leistungsabzeichen der 80. und 81. Löschgruppe
Musste die FFW Thürnstein/Schrenkenthal bisher bei der Abnahme der Leistungsabzeichen auf das Firmengelände der Firma Roßberg ausweichen, so ist sie seit dem Einzug in die neue Feuerwache in der Lage, die Prüfung vor der „eigenen Haustüre“ abzuwickeln. Am Samstag erwarben dort die 80. und 81. Gruppe im Löscheinsatz mit mustergültigem Abschneiden die Abzeichen der Stufen eins bis fünf. Die Schiedsrichter, Ehrenkreisbrandmeister Reinhard Kollmer und KBM Josef Pritzl, waren sich einig, dass sie in Thürnstein eigentlich nichts anderes als ein tadelloses Prüfungsverhalten erwartet hatten. Zudem legten die Prüflinge noch eine atemberaubende Zeit vor. „Die Absolventen sollen bei der Stange bleiben“, wünschten sich die Unparteiischen. „Wenn die Sirene oder der Pipser alarmiert, dann rückt aus. Wir brauchen jeden Mann. Momentan sind wir noch einsatzbereit, aber die Leute werden immer weniger“, sprach Josef Pritzl Klartext. Reinhard Kollmer lobte die saubere und ruhige Arbeit und gratulierte dem Kommandanten zu diesem Trupp. Konrad Kellner fungierte als Zeitnehmer. „Die Prüflinge erledigten ihre Aufgaben in einer super Zeit“, lobte er und bedankte sich herzlich bei allen, die ihn bei der Ausbildung unterstützten. Folgende Absolventen glänzten bei der Abnahme der 80. Gruppe: Gruppenführer Matthias Kleppel (Stufe zwei), Maschinist Andreas Kleppel (drei), Wassertruppführer Benedikt Vogl (eins), Angriffstruppmann Christian Koller (zwei), Melder Stefan Lohberger (zwei), Angriffstruppführer Hermann Treml (vier), Schlauchtruppführer Josef Aschenbrenner (fünf), Wassertruppmann Andreas Kuchler (zwei), Schlauchtruppmann Josef Wendl (zwei). Abzeichenempfänger der 81. Gruppe waren: Schlauchtruppführer Martin Multerer (zwei), Angriffstruppmann Alois Roßberger (fünf) und Melder Florian Multerer (zwei). Der Rest des Trupps waren Ergänzungsteilnehmer.
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